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Six Senses Kanuhura setzt neuen Standard im Korallenschutz – weltweit erstes 3D-Riffmonitoring durch ein Resort

Korallenriffe zählen zu den komplexesten und zugleich am stärksten bedrohten Ökosystemen unseres Planeten. Mit dem neu gestarteten Kanu­hura Coral Census setzt Six Senses Kanuhura einen neuen Maßstab im Meeresschutz: Als weltweit erstes Resort implementiert das Haus ein langfristig angelegtes, wissenschaftlich fundiertes 3D-Monitoring von Korallenriffen, das Veränderungen präzise, objektiv und über Jahre hinweg nachvollziehbar macht.



Entwickelt in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Newcastle University und des University College London (UCL), positioniert sich Six Senses Kanuhura damit an der Spitze eines neuen, datenbasierten Ansatzes im Korallenschutz. Ziel ist es, den Zustand der Riffe nicht nur punktuell zu erfassen, sondern langfristig vergleichbar zu dokumentieren – als Grundlage für transparente Kommunikation, fundierte Entscheidungen und wirksame Schutzmaßnahmen.

 

Verantwortung messbar machen

„Der Kanuhura Coral Census markiert einen bedeutenden Fortschritt in der Riff-Forschung innerhalb der Hotellerie“, sagt Alicia Graham, General Managerin von Six Senses Kanuhura. „Durch die neue Form der Rifferfassung können wir selbst kleinste Veränderungen wissenschaftlich präzise nachvollziehen, unsere Erkenntnisse offen teilen und gezielt Maßnahmen ergreifen, die die Regeneration der Riffe unterstützen.“

 

Ein zentraler Aspekt des Projekts ist dabei Transparenz. Die erhobenen Daten werden nicht nur intern genutzt, sondern bewusst mit der Wissenschaft, lokalen Initiativen und der Öffentlichkeit geteilt. So entsteht ein offener Wissenspool, der über Kanuhura hinaus Wirkung entfaltet und einen Beitrag zum Schutz mariner Ökosysteme im gesamten Inselstaat leistet.



Grundlage für eine neue Generation der Riffrestaurierung

Langfristig bildet der Kanuhura Coral Census die Basis für ein neu gedachtes Restaurierungskonzept. Statt klassischer Metallstrukturen sollen künftig ökologisch fundierte und nachhaltige Lösungen im Fokus stehen. Mithilfe der detaillierten Datengrundlage lässt sich präzise erkennen, welche Korallen gedeihen, welche unter Stress stehen oder ausbleichen – und an welchen Stellen gezielte Maßnahmen sinnvoll sind. Ziel ist es, Restaurierungsansätze zu entwickeln, die sich an natürlichen Prozessen orientieren und langfristig wirksam sind.

 

Technischer Hintergrund: Neue Perspektiven auf ein sensibles Ökosystem

Der Kanuhura Coral Census überwindet die Grenzen herkömmlicher Riffuntersuchungen, die meist auf punktuellen Beobachtungen beruhen. Statt einzelner Momentaufnahmen werden ganze Riffabschnitte digital erfasst und als hochauflösende 3D-Modelle dokumentiert.

Die Methode kombiniert moderne 3D-Modellierung mit KI-gestützter Analyse und ermöglicht damit:


  • die Kartierung von über 100 Quadratmetern Riff pro Standort

  • eine Detailgenauigkeit bis auf einen halben Millimeter

  • eine objektive Auswertung ohne subjektive Taucherbeobachtungen

  • die Erfassung zentraler Resilienzindikatoren wie Rugosität (wie zerklüftet das Riff ist), Korallenhöhe, Überhänge und Habitatkomplexität

  • eine exakte Wiederholbarkeit, sodass identische Riffbereiche in regelmäßigen Abständen erneut vermessen werden können


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